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phænovum

· Wettbewerb

2. Platz beim Bundeswettbewerb Jugend forscht

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 fand der 60. Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Hamburg statt. Anna Perkovic und Nicholas Dahlke präsentierten erfolgreich ihr Projekt „Mpæmba - eine Frage der…

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 fand der 60. Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Hamburg statt. Anna Perkovic und Nicholas Dahlke präsentierten erfolgreich ihr Projekt „Mpæmba - eine Frage der Unterkühlung“ und wurden mit dem 2. Preis im Fachbereich Physik ausgezeichnet. Gestiftet wurde der Preis in Höhe von 2.000 € von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V..

Anna Perkovic (18 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium) und Nicholas Dahlke (18 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium) beschäftigten sich in ihrer Forschungsarbeit erneut mit dem Mpemba-Effekt. In verschiedenen populärwissenschaftlichen Medien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird ein Effekt beschrieben, bei dem heißes Wasser schneller gefriert als kaltes. Was hinter diesem sogenannten Mpemba-Effekt steckt und ob es ihn überhaupt gibt, ist nach wie vor eine offene Frage. Um der Antwort näherzukommen, ließen sich Nicholas und Anna einen aufwendigen Versuchsaufbau einfallen. Er erzeugt heiße Wassertröpfchen, die durch einen Schlauch rinnen und dabei auf eisige Temperaturen abgekühlt werden. Ein Mikroskop mit Kamera beobachtet den Prozess. Eine KI erkennt, ob die Tröpfchen gefroren sind oder nicht. Die Messdaten legen die Vermutung nahe, dass der Mpemba-Effekt maßgeblich von der Temperatur abhängt, auf die die Tröpfchen abgekühlt werden. Je nach Unterkühlungstemperatur tritt das Phänomen unterschiedlich stark auf – oder auch gar nicht.

Betreut wurden Anna Perkovic und Nicholas Dahlke von Bernhard Roth und Pirmin Gohn.

Herzlichen Glückwunsch!